Bereits seit 1931 stellen wir, die Firma Heinrich Schmitz Messergriffe und -schalen aus heimischen und exotischen Hölzern her.

Da wir sehr viel wert auf Ursprünglichkeit und ehrliche Handarbeit legen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, einen alten Traditionszweig der Solinger Messerfertigung,  nämlich die rein handwerkliche Herstellung von Arbeits- und Taschenmessern wieder neu aufzulegen.

In der heutigen schnelllebigen Zeit möchten wir einen Kontrapunkt setzen und ein Stück Beständigkeit mit dieser alten Tradition aufrechterhalten.

Seinen Ursprung als Arbeits- und Taschenmesser fand  das „Solinger Hippekniep“  vor weit mehr als 100 Jahren und wurde wegen seiner besonderen Schärfe für die unterschiedlichsten Zwecke benutzt.

 

 

 


Unsere Manufaktur hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition in ihrer Ursprünglichkeit zu belassen und Taschenmesser in feinster Handarbeit zu fertigen.

Durch diese Messer bekennen wir uns  zu einen besonderen Stück alten Messerhandwerks in Solinger Tradition.

So verstehen wir das Messermacherhandwerk
von heute.

 

Für unsere Klingen verwenden wir hochqualitativen nicht rostfreien Kohlenstoffstahl (Carbonstahl).

Klingen aus diesem Material lassen sich höher härten und dadurch dünner und schärfer ausschleifen.
Einziger Nachteil dieses Stahls ist die Oxidation der Klinge in Verbindung mit Wasser, Fruchtsäften oder ähnlichem.
 Die Klinge verfärbt sich dadurch dunkel, was dem Messer jedoch überhaupt nicht schadet.
 Sollte dies zu sehr stören, so lässt sich die Verfärbung mit etwas Scheuermilch und einem groben Schwamm leicht wieder entfernen.

 

 

Taschenmesser

Das „Original Solinger Hippekniep“

In der ältesten Solinger Taschenmesserschmiede,  der Firma Rudolf Broch werden unsere Klingen hergestellt.
Wie früher zu Gründerzeiten im Jahr 1866 werden hier die Klingen und Federn noch nach althergebrachter Weise von Meisterhand unter dem Schlaghammer geschmiedet.

In unserer Manufaktur, werden sie dann am „Knippentisch“         gelocht und mit dem Fallhammer einzeln geplättet.
Danach werden die Klingen geschliffen und „gepließtet“ (feingeschliffen).
Das „Pließten" wird in unterschiedlichen Stufen durchgeführt, dem „Feinpließten" und dem „Blaupließten".
Diese Arbeitsgänge gehören seit je her zu den aufwendigsten Techniken des Solinger Schleifhandwerks, von denen das „Blaupließten" die höchste Stufe darstellt.

In der Zwischenzeit werden die Kanteln aus feinsten Hölzern wie Vogelaugenahorn, Olivenholz, Rosenholz oder Schlangenholz bei uns zugeschnitten und auf Maß gebracht. Die nun entstandenen Griffschalen passen wir genau von Hand auf die Griffform an und fräsen sie sorgfältig im Verlauf der Maserung des jeweiligen Holzes.


Die Brüder Rüttgers stehen uns für das Montieren sowie das Ausarbeiten und Polieren (Reiden & Ausmachen) zur Seite. Sie üben ihren Beruf schon seit dem 14. Lebensjahr, also schon seit fast 50 Jahren aus. Jeder Handgriff sitzt und geht in den anderen über. Mit Ihrer Fertigkeit und Ihrem Fachwissen wird jedes einzelne Messer bei uns in Handarbeit zusammengesetzt und fein angepasst.

Das typische sogenannte „Einschnacken“ der Klinge in die Feder am Ende lässt das nun fertige
„Original Solinger Hippekniep“ erkennen.